Trainingscamp- TSV Milbertshofen e.V.

Vom 2.3.-6.3. war TSV Milbertshofen bei uns.

Hier der Bericht von ihrem Trainer Andreas Hanitzsch

Trainingslager U17 in Schwaz / Österreich (2.-6. März 2022)

Andreas Hanitzsch, 07.03.2022

Trainingslager U17 in Schwaz / Österreich (2.-6. März 2022)

Wie sehr man ein Trainingslager oder eine Klassenfahrt vermisst, merkt man immer erst dann, wenn ein solcher Ausflug nicht stattfindet. Aus bekannten Gründen konnte die Mannschaft in den letzten 2 Jahren mit dem Fußballverein nirgendwohin wegfahren. D.h. Maßnahmen zu Teambuilding und intensives Training (fast) unter Profi-Bedingungen waren nicht möglich. Sehr überraschend war dennoch die Rückmeldung der Jungs, dass alle (!) noch nie (!) in ihrer Fußballkarriere ein 5-tägiges Trainingslager mitgemacht haben. Also war Einiges nachzuholen!

Mit 22 Mann (19x B1 und 3x B2) sind wir also in der zweiten Hälfte der Faschingsferien nach Schwaz gefahren, wo eine top gepflegte Anlage, ein liebevolles engagiertes Schwazer Team und gutes Essen auf uns warteten. Tagsüber war insgesamt 8x Training, ein Torwarttraining und zum Abschluss ein Testspiel gegen die dortige U18 angesetzt.  Das alles funktioniert nur mit großer Disziplin. Und hier kann man sich als Trainer nicht beschweren: Zeitplan und Benimmregeln wurden super eingehalten. Alles top!

Neu für die Spieler war die dauerhafte Belastung über 5 Tage hinweg ohne Pause, der konsequente zeitliche Ablaufplan und die notwendige Pflege des eigenen Körpers hinterher mit Eisbaden, Blackroll oder FitGun. Ein paar schöne Laufspiele wie z.B. Biathlon haben zum Aufbau der Grundlagenkondition beigetragen; niveauvolle Trainingsformen sorgten für verbesserte Ballbehandlung, Abschluss-Stärke und taktisches Positionsspiel. Hier ist hervorzuheben, dass jede Übung immer nur so gut sein kann wie das, was die Spieler daraus machen. Also sind nicht die Übungen alleine „gut“, sondern die Umsetzung dieser Übungen.

Scheinbar waren aber die Fitnessreserven für den Abend und die Nacht nicht vollends aufgebraucht, denn auch da ging es hoch her. Allerdings gilt hier: Was in Schwaz passiert ist, bleibt in Schwaz.

Wir möchten uns in aller Form bei den Schwazer Kümmerern bedanken, v.a. bei Jochen, Wilma und Hannes, sowie bei Busreiseservice Filser für das Sponsoring. Diese tolle Betreuung ist bei weitem nicht selbstverständlich und wir wissen das sehr zu schätzen.

Jetzt gilt es, dass die noch enger zusammengewachsene Mannschaft in der Rückrunde die selbst gesteckten Ziele konsequent verfolgt und auch erreicht. Ausruhen wäre natürlich der falsche Lösungsweg, denn die Hürden, über die man springen muss, sind sehr hoch. Aber machbar!

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