Meisterschaftsspiel gegen Hohenems wurde mit 2:4 verloren

Nach dem Sieg im ÖFB-Cup wollte der SC Schwaz auch mit einem positiven Ergebnis gegen denVfB Hohenems in die Meisterschaft der Regionalliga West starten. Effiziente Vorarlberger hatten an diesem Tag aber etwas dagegen. Nach einem 2:2 zur Halbzeit besiegte Höhnendem den Favoriten aus Schwaz mit 2:4.

Die Zuschauer in der Silberstadt Arena in Schwaz staunten nicht schlecht, als nach 23. Minuten die Gäste mit 0:2 vorne lagen. Die Tiroler verschliefen die kompletten ersten 30. Minuten, konnten aber durch Jawadi den 1:2 Anschlusstreffer erzielen. Kurz vor der Halbzeitpause der zweite Streich von Jawadi zum 2:2.

Nach der Pause schaltete der SC Schwaz einen Gang hoch. Es spielte nur mehr die Heimmannschaft, allerdings konnte daraus kein Profit geschlagen werden. Trotz zahlreicher Chancen und der klaren Feldüberlegenheit der Hausherren, blieb es beim 2:2.

Die Fans in der Arena rechneten schon mit einem Unentschieden. Doch Dominik Fessler hatte an diesem Tag was dagegen. Er fasste sich aus gut 25 Metern ein Herz und hämmerte das Leder in die Maschen. Natürlich ein Schock für Schwaz. Den Schlusspunkt zum 2:4 setzte der stark aufspielende Jan Stefanon. Nach einem weiten Abschlag des Hohenemser Torhüters, landete der Ball im Strafraum der Gäste. Auf der Gegenseite wollte der Tormann den Ball klären und schoss dabei Stefanon an. Dieser musste nur noch den Ball in das leere Tor schießen.

Peter Jakubec, Trainer VfB Hohenems: „Sehr effizientes Spieler meiner Mannschaft. Wir wussten, dass Schwaz sehr Heimstark ist, daher haben wir nur auf Konter gespielt. Mein junges Team hat das perfekt umgesetzt. Nach 30. Minuten haben wir verdient mit 0:2 geführt, durch die beiden Gegentreffer wurde es noch einmal eng. Schwaz spielte dann ganz stark auf, doch mit dem Weitschuss von Fessler war die Partie entschieden. Das Spiel hätte nach dem 2:2 aber auch ganz anders laufen können. Heute war das Glück aber auf unserer Seite!"

Bernhard Lampl, Trainer SC Schwaz: „Die ersten 30 Minuten haben wir komplett verschlafen. Danach waren wir wieder Ton angebend und wir glichen zum 2:2 aus. Mit gefühlten 80 % Ballbesitz in Halbzeit zwei, müssen wir die Partie eigentlich gewinnen. Chancen waren genügend vorhanden. Der Tausend-Gulden-Schuss war für mein Team natürlich ein harter Rückschlag und wir konnten trotz klarer Überlegenheit nicht mehr nachlegen. Es gibt leider solche Tage im Fußball!"




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